“Landshut”–History, Up in the Airplane

"Landshut" - Geschichte im Flugzeug aufarbeiten



Am 13. Oktober 1977 bringen vier palästinensische TerroristInnen die sich auf dem Flug von Palma de Mallorca nach Frankfurt am Main befindliche Lufthansa-Maschine “Landshut”[1] in ihre Gewalt. Die Entführung wird erst nach 5 Tagen, am 18. Oktober, auf dem Flughafen der somalischen Hauptstadt Mogadishu mit der Erstürmung des Flugzeugs durch ein Kommando der GSG 9 ein Ende finden. Die “Landshut” gilt seither als eine wichtige Chiffre für die politische und gesellschaftliche Atmosphäre in der Bundesrepublik in der zweiten Hälfte des Jahres 1977. Zum 40. Jahrestag des sogenannten Deutschen Herbstes soll die “Zeugin der Zeitgeschichte” nun wieder nach Deutschland zurückkehren.[2]

Vom Radarschirm der Öffentlichkeit verschwunden …

Die “Landshut”, eine Passagiermaschine des vielverkauften Typs Boeing 737, wurde noch bis 1986 durch die Lufthansa eingesetzt. Nach ihrem Verkauf nutzten sie auch unterschiedliche amerikanische Fluglinien, seit ihrer Stilllegung im Jahr 2008 rottet sie in der brasilianischen Küstenstadt Fortaleza auf einer Art Flugzeugschrottplatz vor sich hin. Im Frühjahr dieses Jahres wurde in deutschen Tageszeitungen wiederholt über die Geschichte des Flugzeuges berichtet.[3] Im Mittelpunkt der Artikel stand das Vorhaben der Bundesregierung, die ehemalige Lufthansa-Maschine ein knappes Jahrzehnt nach ihrer Ausmusterung offiziell wieder nach Deutschland zurückzuholen. In einem der Süddeutschen Zeitung vorliegenden Projektplan wurde anvisiert, dass das Flugzeug bis zum 18. Oktober, dem 40. Jahrestag der “Landshut”-Befreiung, wieder in Deutschland sein solle.[4] Ende Mai 2017 wurde ein entsprechender ‘Kaufvertrag’ mit dem staatlichen brasilianischen Flughafenbetreiber Infraero geschlossen, Berichten zufolge erwarb das Auswärtige Amt die Maschine für rund 20.000 Euro. Die Kosten für Demontage, Fracht, Zusammenbau und Modernisierung werden momentan auf bis zu zwei Millionen Euro geschätzt. Obwohl insbesondere Außenminister Sigmar Gabriel dem Projekt “Rückholung” positiv gegenübersteht, blieb die Informationspolitik der Bundesregierung in dieser Sache bis jetzt eher verhalten.[5]

…um plötzlich wieder aufzutauchen

Umso vehementer wurde in der Presse über den möglichen neuen Standort der Maschine diskutiert. Dabei blieb kaum eine der aus historischen Gründen naheliegenden Möglichkeiten unerwähnt: Das Bonner Haus der Geschichte der Bundesrepublik gab an, über keine geeigneten Räumlichkeiten zu verfügen, der nach Helmut Schmidt, dem damaligen Bundeskanzler und einem der Hauptakteure des Entführungsdramas, benannte Hamburger Flughafen führte “Sicherheitsgründe” für die Ablehnung der Übernahme der Maschine an. Neben dem bayerischen Fürstenfeldbruck, wo eine Gedenkstätte für die Opfer des Olympiaattentates von 1972 geplant ist, fiel immer wieder auch der Name der Stadt Flensburg. Der dort ansässige Unternehmer Thomas Liebelt war bereit, die Kosten für einen Museumsbau zu schultern, wenn die Finanzierung des Grundstücks und der Überführung durch die Stadt bzw. den Bund übernommen worden wäre.[6] Auch das Auto- und Technik-Museum im badischen Sinsheim befand sich auf der Anwärterliste, entschied sich aber wegen ungeklärter Eigentumsverhältnisse und kaum kalkulierbarer finanzieller Kosten bereits früh gegen einen Erwerb der ehemaligen Passagiermaschine für seine Sammlung.[7] Im Sommer 2017 schließlich fiel die Entscheidung zugunsten des in Friedrichshafen am Bodensee gelegenen Dornier-Museums.[8]

Die “Landshut” als Ort der Erinnerung

Vor allem der Mainzer Südwestrundfunk-Journalist und Politikwissenschaftler Martin Rupps hatte sich schon lange Zeit aktiv dafür eingesetzt, das Flugzeug der Bevölkerung als Erinnerungsort zugänglich zu machen.[9] Ihm schwebte aber dezidiert nicht ein “Flugzeug im Museum”, sondern “ein Museum in einem Flugzeug”[10] vor. In seinen Überlegungen brachte er gezielt auch einen emotionalen Zugang zur “Landshut” ins Spiel:

Die “Besucher sollen in der Enge der Maschine erleben, nachfühlen können, welchen Qualen die Geiseln 106 Stunden ausgesetzt waren. Natürlich müsste auch multimedial etwas geboten werden: Zeitzeugen-Interviews müssten ebenso zugänglich sein, wie Filme und Originaldokumente, etwa der mitgeschnittene Funkverkehr der GSG 9″[11].

Unterstützung erfuhr er bei seinem Vorhaben zum einen durch die damaligen Entführungsopfer, so etwa von der ehemaligen Stewardess Gabriele von Lutzau (geb. Dillmann), die sich ebenfalls für eine Umwandlung der “Landshut” in ein “Denkmal und Dokumentationszentrum” einsetzt. Sie bezeichnete das Flugzeug in einem Interview als “88. Geisel”, die ebenfalls habe durchhalten müssen.[12] Zum anderen zeigt sich auch das Auswärtige Amt gegenüber Plänen für einen Erinnerungsort aufgeschlossen:

“Wir wissen im Auswärtigen Amt um die Bemühungen von verschiedener Seite, das, was von der Landshut noch über ist, nach Deutschland zurückzuholen, um aus diesen Überbleibseln gewissermaßen als begehbares Museum einen Ort der Erinnerung und der Pädagogik über das zu machen, was damals, im deutschen Herbst 1977, so alles passiert ist”[13].

Geschichte in der öffentlichen Diskussion

Geschichte, Erinnerung, Pädagogik – oder: Public History im Flugzeug. Die einordnende Präsentation der “Landshut” im Rahmen einer zeithistorischen Ausstellung bietet sicher die Möglichkeit, ein größeres Publikum einzubeziehen. Es ist auch nicht davon auszugehen, dass um die geplante “Landshut”-Präsentation ein vergleichbarer “Kulturkampf” auszubrechen droht, wie er beispielsweise im Rahmen der Kontroverse um die Ausstellung des US-amerikanischen B-29 Bombers “Enola Gay” im Smithsonian National Air and Space Museum 1994/95 stattgefunden hat. An der Frage um die Angemessenheit des ersten Atombombenabwurfes auf Japan im August 1945 entlud sich dort eine lange und heftig geführte Diskussion um die Macht und die Beteiligungsformen des Publikums bei der Interpretation der nationalen Geschichte.[14]

Ein vergleichbares Feld ganz unterschiedlicher Bezugs- und Interessengruppen, zu denen diesmal nicht nur Museumsangehörige, AusstellungsmacherInnen, Veteranenverbände und HistorikerInnen zählen werden, deutet sich für eine Ausstellung der “Landshut” bereits heute an: Antworten auf die ganz allgemeine Frage, wie eine Gesellschaft mit außergewöhnlichen materiellen Hinterlassenschaften im Rahmen ihrer Geschichts- und Erinnerungskultur umgeht, ergeben sich oft aus privaten und persönlichen wie auch gesellschaftlichen und vor allem politischen Motiven heraus. Sie stehen, gerade wenn es sich um noch immer ‘heiße’ und stark diskutierte Themen wie den RAF-Terrorismus der 1970er Jahre handelt, nicht selten in einem Spannungsverhältnis zur Forschungsarbeit von ZeithistorikerInnen.

Es gilt deshalb, die Wünsche der unterschiedlichen Interessengruppen zu respektieren und gelichzeitig die “Landshut” in einer zeithistorischen Ausstellung in ihrer Rolle als Symbol für den Deutschen Herbst und den RAF-Terrorismus wissenschaftlich zu dechiffrieren. Dies erscheint umso dringender, da die Frage, ob nicht das Flugzeugwrack weitaus besser als Zeugnis der Vergangenheit geeignet gewesen wäre als die rekonstruierte Maschine, schon (negativ) beantwortet worden ist. Die inhaltlichen Schwerpunkte der mit hoher Wahrscheinlichkeit anstehenden öffentlichen Diskussion und vor allem auch die beteiligten AkteurInnen können aus Sicht der Public History und von Public Historians deshalb mit einiger Spannung erwartet werden.

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Literaturhinweise

  • Rupps, Martin. Die Überlebenden von Mogadishu. Berlin: Suhrkamp, 2012.
  • Wallace, Mike. “The Battle of the Enolay Gay.” In Mickey Mouse History and other Essays on American Memory, edited by Mike Wallace, 269-318. Philadelphia: Temple University Press, 1996.

Webressourcen

  • Als kurze Einführung, inklusive Bild- und Videomaterial vgl. Hipp, Juliane. “Die Rückkehr der ‘Landshut’. Gabriele von Lutzau will das legendäre Terror-Flugzeug zurückholen.” HR Fernsehen Online, 6.4.2017,  http://www.hr-online.de/website/ (letzter Zugriff am 5.9.2017).

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[1] Seit 1960 werden die Flugzeuge der Lufthansa auf Namen deutscher Städte getauft. Die erste so benannte Passagiermaschine war die Boeing 707 “Berlin”. Vgl. https://www.lh-taufnamen.de/lufthansa/ (letzter Zugriff am 5.9.2017).
[2] Preker, Alexander: Die Landshut kommt nach Friedrichshafen, in: Spiegel Online, 27.7.2017 http://www.spiegel.de/panorama/ (letzter Zugriff am 5.9.2017).
[3] Unter anderem Wiesbadener Kurier, 24.2.2017, S. 3 (Politik): “Mogadishu ist nicht nur eine Heldengeschichte” [Interview Frank Schmidt-Wyk mit Martin Rupps], Süddeutsche Zeitung, 7.7.2017, S. 7 (Politik): Zurück in die Gegenwart [Joachim Käppner], Rhein-Neckar-Zeitung, 30.8.2017, S. 19 (Metropolregion): “Landshut” wäre fast in Sinsheim gelandet [Harald Berlinghof].
[4] Süddeutsche Zeitung, 7.7.2017, S. 7.
[5] Regierungspressekonferenzen vom 22. Februar https://www.bundesregierung.de/Content/, vom 27. Februar https://www.bundesregierung.de/Content/ und vom 7. Juli 2017 https://www.bundesregierung.de/Content(letzter Zugriff jeweils am 5.9.2017).
[6] Süddeutsche Zeitung, 7.7.2017, S. 7.
[7] Rhein-Neckar-Zeitung, 30.8.2017, S. 19.
[8] Ebd.
[9] Martin Rupps, Die Überlebenden von Mogadishu (Berlin: Suhrkamp 2012).
[10] Wiesbadener Kurier, 24.2.2017, S. 3.
[11] Ebd.
[12] Juliane Hipp, “Die Rückkehr der “Landshut”. Gabriele von Lutzau will das legendäre Terror-Flugzeug zurückholen”, HR Fernsehen Online, 6.4.2017 http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=56465&key=standard_document_64038278 (letzter Zugriff am 5.9.2017).
[13] So Martin Schäfer, Sprecher des Auswärtigen Amtes im Rahmen der Regierungspressekonferenz vom 22. Februar 2017.
[14] Mike Wallace, “The Battle of the Enola Gay,” in Mickey Mouse History and other Essays on American Memory, ed. Mike Wallace (Philadelphia: Temple University Press 1996), 269–318, Charles T. O’Reilly/William A. Rooney, “The Enola Gay and the Smithsonian Institution” (Jefferson: McFarland Publishers 2005).


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Abbildungsnachweis
Aviòn de TAF © 2007 Marcello Casal, CC BY-BR 3.0  Agência Brasil.

Empfohlene Zitierweise
Arendes, Cord: “Landshut” – Geschichte im Flugzeug aufarbeiten. In: Public History Weekly 5 (2017) 32, DOI: dx.doi.org/10.1515/phw-2017-10061.

Redaktionelle Verantwortung
Moritz Hoffmann / Marko Demantowsky

Copyright (c) 2017 by De Gruyter Oldenbourg and the author, all rights reserved. This work may be copied and redistributed for non-commercial, educational purposes, if permission is granted by the author and usage right holders. For permission please contact: elise.wintz (at) degruyter.com.

On October 13, 1977, four Palestinian terrorists hijacked the Lufthansa airplane “Landshut”[1] on its flight from Palma de Mallorca to Frankfurt am Main. The hijacking lasted nearly 5 days and only ended after the German anti-terror unit GSG 9 stormed the airplane at the airport of the Somali capital Mogadishu on October 18, 1977. The “Landshut” has since been regarded as an important cipher of the political and social atmosphere in the Federal Republic in the second half of 1977. On the occasion of the 40th anniversary of the so-called “German Autumn,” the “eyewitness of contemporary history” is now to return to Germany.[2]

Disappearing From the Public Radar…

The “Landshut,” a passenger aircraft of the popular Boeing 737 series, was used by Lufthansa until 1986. After being sold, it continued to be operated by different American airlines. Since retiring from service in 2008, the plane has been rotting away at an aircraft graveyard in the Brazilian coastal town of Fortaleza. Since the spring of this year, German daily newspapers have repeatedly reported the aircraft’s fate, focusing on the Federal Government’s intention to officially repatriate the “Landshut” to Germany.[3] A project plan made available to the Süddeutsche Zeitung envisaged that the aircraft would be back in Germany by October 18, 2017, the 40th anniversary of the liberation of the Landshut’s crew and passengers.[4] At the end of May 2017, a corresponding “purchase contract” was concluded with the state-owned Brazilian airport operator Infraero. According to press reports, the German Foreign Office bought the aircraft for around 20,000 euros. The costs of dismantling, shipping, re-assembling, and modernizing the plane are currently estimated at up to two million euros. Although especially Foreign Minister Sigmar Gabriel is supporting the repatriation project, the information provided by the Federal Government has remained relatively sparse.[5]

…to Suddenly Reappear

More vehement was the discussion in the German press concerning the aircraft’s possible new location. Bonn’s “Haus der Geschichte der Bundesrepublik” has no suitable premises, while Hamburg Airport, named after former Chancellor Helmut Schmidt, one of the leading figures during the “German Autumn,” has cited “security reasons” for rejecting the takeover of the aircraft. Besides the Bavarian town of Fürstenfeldbruck, where a memorial for the victims of the 1972 Munich Olympics assassination is planned, the city of Flensburg has always been frequently mentioned. Thomas Liebelt, a Flensburg- based entrepreneur, offered to cover the costs of a new museum subject to full government funding for the aircraft’s relocation and the initial land purchase.[6] The “Auto- und Technik-Museum” in Sinsheim (Baden) was also on the list of candidates, but early on decided against purchasing the former passenger plane for its collections [7] due to unresolved ownership and hardly calculable financial costs. In the summer of 2017, a decision was made in favor of the “Dornier-Museum” in Friedrichshafen on Lake Constance.[8]

The “Landshut” As a Place of Remembrance

The Mainz-based journalist and political scientist Martin Rupps has long been actively involved in making the aircraft available to the public as a place of remembrance.[9] Above all, he prefers “a museum in an airplane” to “a plane in a museum”[10]. He deliberately suggested an emotional approach to the “Landshut”:

“Visitors should be able to feel the tightness of the machine and to experience the 106-hour torture of the hostages. Naturally, the exhibition needs some multimedia features: interviews with eyewitnesses would have to be accessible, as well as films and original documents, such as the recorded radio communication of the GSG 9 team.”[11]

His plans are supported by some of the former victims of the hijacking: for example, by the former stewardess Gabriele von Lutzau (born Dillmann), who wishes to transform the “Landshut” into a “monument and documentation center” as well. In an interview, she even refers to the aircraft as the “88th hostage,” which also had to withstand the hijacking.[12] The German Federal Foreign Office is also very open-minded about plans for a place of remembrance:

“At the Federal Foreign Office, we are aware of the efforts from various sides to bring back to Germany what is still left of the Landshut, in order to make a museum out of these remains, a place of remembrance and education about what happened in the German autumn of 1977.”[13]

History in Public Discussion

History, memory, education – or: doing public history in an airplane. Presenting the “Landshut” within the context of an exhibition certainly offers the opportunity to involve a larger audience. It is not to be expected that the planned “Landshut” exhibition will be quite as contested in a “culture war,” as was the case with the controversy surrounding the exhibition of the US-American B-29 bomber “Enola Gay” at the Smithsonian National Air and Space Museum in 1994/95. The “Enola Gay” exhibition triggered a long and fierce debate on the power and forms of public participation in the interpretation of national history. This debate was prompted by that on the acceptability of using the first atomic bomb against Japan in August 1945 [14].

Such an open field of very diverse interest-groups, which included not just museum members, exhibitors, veterans’ associations, and historians in this case, draws attention to the potential problems of exhibiting the “Landshut”: answers to the very general question of how a society deals with extraordinary material legacy in the context of its own culture of remembrance and history often result from personal, social and, above all, political motives. Still ‘hot’ and fiercely debated topics such as RAF terrorism in the 1970s, often stand in contrast to the research work of contemporary historians.

While it is important to respect the wishes of the various stakeholders, it seems even more important to simultaneously decipher the “Landshut” in a historical exhibition as a symbol of the “German Autumn” and RAF terrorism. This seems even more urgent, since the question whether the aircraft wreck would have been far better suited as a testimony of the past than the reconstructed version has already been answered negatively. Public history and public historians can look forward to the public discussions, which are likely to happen very soon. It will be interesting to see which aspects will be discussed and, most importantly, which actors will be involved in the discussion.

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Further Reading

  • Rupps, Martin. Die Überlebenden von Mogadishu. Berlin: Suhrkamp, 2012.
  • Wallace, Mike. “The Battle of the Enolay Gay.” In Mickey Mouse History and other Essays on American Memory, edited by Mike Wallace, 269-318. Philadelphia: Temple University Press, 1996.

Web Resources

  • For a short overview, including some photographs and video footage, see: Hipp, Juliane. “Die Rückkehr der ‘Landshut’. Gabriele von Lutzau will das legendäre Terror-Flugzeug zurückholen.” HR Fernsehen Online, 6.4.2017, http://www.hr-online.de/website/ (last accessed 5 September 2017).

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[1] Since 1960, Lufthansa aircrafts have been named after German cities. The first so-called passenger plane was the Boeing 707 “Berlin.” See https://www.lh-taufnamen.de/lufthansa/ (last accessed 5 September 2017).
[2] Alexander Preker, “Die Landshut kommt nach Friedrichshafen” Spiegel Online, July 27, 2017 [translation C.A.] http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/landshut-ex-lufthansa-maschine-kommt-nach-friedrichshafen-a-1159940.html (last accessed 5 September 2017).
[3] Among others Wiesbadener Kurier, February 24 2017, 3 (Politik): “Mogadishu ist nicht nur eine Heldengeschichte” [Interview Frank Schmidt-Wyk mit Martin Rupps], Süddeutsche Zeitung, July 7, 2017, 7 (Politik): Zurück in die Gegenwart [Joachim Käppner], Rhein-Neckar-Zeitung, August 30, 2017, 19 (Metropolregion): “Landshut” wäre fast in Sinsheim gelandet [Harald Berlinghof].
[4] Süddeutsche Zeitung, July 7, 2017, 7.
[5] Government press conferences held on February 22, 2017. https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2017/02/2017-02-22-regpk.html, February 27, 2017 https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2017/02/2017-02-27-regpk.html and July 7, 2017. https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2017/07/2017-07-07-regpk.html (all accessed last September 5, 2017).
[6] Süddeutsche Zeitung, July 7, 2017, 7.
[7] Rhein-Neckar-Zeitung, August 30, 2017, 19.
[8] Ibid.
[9] Martin Rupps, Die Überlebenden von Mogadishu (Berlin: Suhrkamp 2012).
[10] Wiesbadener Kurier, February 24, 2017, 3 [translation C.A.].
[11] Ibid. [translation C.A.].
[12] Juliane Hipp, “Die Rückkehr der “Landshut”. Gabriele von Lutzau will das legendäre Terror-Flugzeug zurückholen”, HR Fernsehen Online, April 6, 2017 [translation C.A.] http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=56465&key=standard_document_64038278 (last accessed 5 September 2017).
[13] Martin Schäfer, spokesman of the German Federal Foreign Office, during the government press conference held on February 22, 2017 [translation C.A.].
[14] Mike Wallace, “The Battle of the Enola Gay,” in Mickey Mouse History and other Essays on American Memory, ed. Mike Wallace (Philadelphia: Temple University Press 1996), 269–318, Charles T. O’Reilly/William A. Rooney, “The Enola Gay and the Smithsonian Institution” (Jefferson: McFarland Publishers 2005).

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Image Credits
Aviòn de TAF © 2007 Marcello Casal, CC BY-BR 3.0  Agência Brasil.

Recommended Citation
Arendes, Cord:  “Landshut”–History, Up in the Airplane. In: Public History Weekly 5 (2017) 32, DOI: dx.doi.org/10.1515/phw-2017-10061.

Editorial Responsibility
Moritz Hoffmann / Marko Demantowsky

Copyright (c) 2017 by De Gruyter Oldenbourg and the author, all rights reserved. This work may be copied and redistributed for non-commercial, educational purposes, if permission is granted by the author and usage right holders. For permission please contact: elise.wintz (at) degruyter.com.


Categories: 5 (2017) 32
DOI: dx.doi.org/10.1515/phw-2017-10061

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